Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

SĂ€gezahnschmerzen? HĂ€mmern in den Ohren? GrĂŒne Daumen?
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon basteltiger » 02.06.2013, 15:44

Mhhh, HolunderblĂŒtensirup ... muss ich auch wieder machen. Aber der Holunder hier braucht noch einige Tage bis zur BlĂŒte.
In den letzten Tagen hatten wir hier irre viel Regen, Freitag und Samstag mehr als 50l/mÂČ - incl. Hochwasser, dass uns streckenweise von der Außenwelt abschnitt. Heute war ich nach drei Tagen Pause mal wieder im Garten und habe vergeblich nach meinen beiden Zucchinipflanzen gesucht *grummel*. Morgen kaufe ich Schneckenfutter :twisted: . Die Biester kommen aus Nachbars Garten, der aus einer Wildwiese besteht, futtern sich durch unseren Garten und drehen dann wieder um .... jedenfalls sind die Fraßspuren aus dieser Richtung eindeutig ersichtlich.
Im Übrigen hoffe ich, dass es nun mal endlich Sommer wird.
Liebe GrĂŒĂŸe Gaby

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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Bedra » 03.06.2013, 10:45

mmh Hollersirup lecker, du kannst die BlĂŒten auch in einen dĂŒnnen Pfannkuchenteig tauchen und frittieren (beim Eintauchen muß man sie etwas aufschĂŒtteln) HollerkĂŒcheln schmecken lecker mit Puderzucker oder etwas Marmelade dazu
Liebe GrĂŒĂŸe von Bedra
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Uta » 09.06.2013, 21:16

Hallo,

die Lage bessert sich im Moment. Wir sind glĂŒcklicherweise bisher vom Hochwasser verschont geblieben, neue Unwetter sind jedoch angekĂŒndigt. Und ab und zu guckt sich der Bach, der verrohrt durch mein GrundstĂŒck lĂ€uft, die GĂ€rten an... Hoffen wir, daß er brav bleibt!

Das Wetter hat jedoch den neu gepflanzten BĂ€umen gut getan, und den Schnecken natĂŒrlich auch. Die ausgesĂ€hten GemĂŒse (so exotische Dinge wie gelbe und rote RĂŒben, Zwiebeln, Lauch und Kohlrabi) lassen sich nicht blicken. DafĂŒr wachsen die Kartoffeln jetzt recht gut. Die nachgepflanzten Gurken wurden vorige Nacht zum Teil von den Schnecken abgefressen (Sauviecher, elendige!!!), und die Sauerkirschen leiden sehr unter dem feuchten Wetter (Pilzkrankheiten). Ich ĂŒberlege, ob ich eine resistente Sauerkirsche pflanzen soll, anstatt der vorhandenen, die noch recht klein aber zickig scheint (wurde vom Vorbesitzer gepflanzt).

Allerdings: Wenn ich die BĂ€ume pflanzen soll, die ich gerne haben möchte, muß ich noch einen Acker dazukaufen!

Und wer soll dann den Rasen mĂ€hen?!? Meiner Meinung nach eine der dĂŒmmsten TĂ€tigkeiten, die es gibt...

Immerhin blĂŒhen hinten zur Kuhweide hin die gelben Wildiris und die FingerhĂŒte, die ich voriges Jahr angezogen habe. Das sieht recht schön aus. Und meine ĂŒberwinterten Geranien sind in große KĂŒbel gewandert, zusammen mit geheimnisvoll-dunklen Petunien mit hellem Rand und Blattpflanzen in silbergrau und gelbgrĂŒn. Das sieht in ein paar Wochen, wenn sich die Pflanzen entwickelt haben, sicher sehr edel aus.

Der Holunder beginnt zu blĂŒhen. Den zweiten, kleinen Stock möchte ich zum BĂ€umchen hochschneiden, damit man bequemer vorbeilaufen kann.

Die Tomaten mĂŒssen dringend noch in KĂŒbel auf die Terrasse gepflanzt werden, aber dazu muß man erst Erde anmischen, und das macht sich leider nicht von selbst...

Und wie siehts bei Euch anderen Gartenbegeisterten aus?

Viele GrĂŒĂŸe

Uta
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon ZILLY » 10.06.2013, 14:59

Schöne Berichte lese ich hier.
Die Natur holt aber alles wieder auf.
Ich dachte auch zunĂ€chst. er wird ein kahler Garten dieses Jahr, durch die lange KĂ€lte, aber die Natur ist wunderbar und ĂŒberlebenswillig.
Eine möchte ich aber dennoch berichten:
Wir haben einen kleinen Teich ( so ein PE-Becken), das genĂŒgte mir, um Wasserpflanzen und GeplĂ€tschere zu geniessen.
Es gibt auch an einem kleinen Teich immer wieder was zu entdecken.
TaumelkÀfer,WasserlÀufer,Posthornschnecken, Wasserasseln, etliche Wasserlarven uund ein Frosch.
Seerose Wassserlilie, Wasserminze,Wasservergissmeinicht, Pfeilkraut,Binsen,Schilf Krebschere, Wasserlinsen,SĂŒsswassermuscheln das alles bevölkerte meinen Teich. Er besteht seit ca. 4 Jahren, und ist ein wunderschöner Anblick zum Verweilen und TrĂ€umen und auch zum Entdecken.
In Ruhe gelassen--- lediglich im FrĂŒhjahr von altem Laub befreien und zu sehr wuchernde Pflanzen ( Wasserminzen und Krebscheren) dĂŒnne ich aus, entwickelte er sich zu diesem kleinen Öko-Juwel.
Am Samstag frĂŒh, ich hatte eben meine Sachen zurechtgesucht, da ich Skulpturen bei dem schönen milden Wetter im Garten fertigen wollte,
sagte Peter zur mir, der Teich verliert Wasser, da muß ein Riss sein.
OHH wie furchtbar.. die armen Tiere und Pflanzen.
Nun alle PlÀne adacta...
Teich leerrÀumen----
Pflanzen raus in viele Bottiche mit Erdschlamm und Teichwasser setzen und fĂŒllen.. dabei entdeckte ich daß wir viele viele MOLCHE hatten.. kleine niedlich Wassermolche..(oben schwarz Bauchseite rotgelb mit schwarzen Punkten ).
Soweit als möglich alles gerettet, auch den Frosch.
aaber nun den Riss suchen... er war nicht eindeutig erkennbar, lediglich vermutet.
Nun gibt es fast nichts, daß PE klebt.
Peter hat Dachdichtungskleber gefunden, angewendet ( trockene FlĂ€che)--abwarten. Teich mit Wasser fĂŒllen...
warten und beobachten.
Es war inzwischen Abend geworden.
Teichwasser-Pflanzen " Rettungs-Becken" mit Kaninchendraht gesichert, damit die Katzen nicht Unfug treiben.
Sonntagmorgen.
Wasser stand immer noch *PUH* Dieser vermutete Riss war wohl tatsÀchlich gefunden.
Nun ging es daran wieder alles Pflanzen Uferpflanzen, Sumpfpflanzen und auch die Teichpflanzen wieder zurĂŒckzusetzen.
ZunĂ€chst Testwasser raus---- mit " gerettetem "Teichwasser auffĂŒllen Schlamm wieder zurĂŒck.... leider fand ich KEINE Molche mehr in den Becken.... ich weiß es nicht ob sie sich gut verkrochen haben, oder ob sie die Aktion nicht ĂŒberlebt haben...ichhabe fast geheult...
( ichhatte Becken mit Schlamm,altem Teichwasser /Asseln/Pflanzen gemacht damit die Tiere soweit als möglich natĂŒrliche Umgebung hatten)
Der Frosch war stiften gegangen, damit hatten wir schon gerechnet, der konnte durch den Zaundraht durchkriechen.
Der Frosch hat sowieso einige "Abenteuer " hinter sich gebracht.. der besuchte uns des öfteren per Katzentransporter -- er ist zÀh--erzÀhle ich mal, wenn ihr mögt.)
Nun alles wieder " einpflanzen ..ohjeeee ,, es sieht sooo traurig aus.
Die blĂŒhenden Wasservergissmeinnicht...die zerrupfte Seerose, bis alle Pflanzen sich wieder gerichtet haben...
Lediglich die Sumpfpflanzen, die wie in einem großen Holzbrett wegtransportieren konnten sehen einigermassen gut aus.
ich habe aussortiert und nur krĂ€ftige Pflanzen wieder zurĂŒckgesetzt....es war wieder Abend geworden...
Ein sehr trauriger, einsamer nicht mehr lebendiger teich.. denn die kleinen Tierchen sind nicht zusehen... zerrupfte Wasserpflanzen.. Uferbepflanzung matt und kaputt,, durch die Arbeiten--
Oh ich bin sooo trauriiig... es sieht elendig aus..
Mein kleines Ökoidyll... ramponiert.
aber am meisten bin ich darĂŒber traurig, daß ich keine Tierchen mehr sehe, weder Molche noch Kleinviecher,--
---
Ich hoffe sooo sehr, daß das Wasser nun stehen bleibt.und der obige Satz bald zum Tragen kommt:
Die Natur holt wieder auf..
ZILLY
 

Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Heksana » 10.06.2013, 15:11

Au weia, da drĂŒck ich mal fest die Daumen, dass Deine Tierchen bald wiederkommen und auch Euer Frosch sein Katzentaxi in Anspruch nimmt und bald wieder quakend im Teich sitzt.
Liebe GrĂŒĂŸe von Heksana
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Schwester » 10.06.2013, 15:52

Hach Zilly, die kleinen Krabbler und Kriecher kommen bestimmt bald wieder zurĂŒck!
Die wissen doch wie gut sie es bei Dir hatten.
Liebe GrĂŒĂŸe, Heike
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Uta » 10.06.2013, 21:34

Hallo Zilly,

da die Molche unbemerkt im Teich Quartier bezogen haben, werden sie sicher auch genauso heimlich wieder zurĂŒckkommen! Und ja: eine Zeit lang sieht das recht traurig aus!

Gestern Abend stand ich in der TerrassentĂŒre, neben mir die Katze, um den FledermĂ€usen zuzuschauen, wie sie sich um den großen Apfelbaum herum jagen. Das war so gegen 22 Uhr. Da kam plötzlich ein Igel ums Eck geschossen, dauernd schimpfend, schnurstracks auf die Katze zu. Die Katze hat vor Schreck einen Satz nach hinten gemacht, der Igel rannte grantig und maulend weiter um den Teich herum Richtung Nachbarn... Keine Ahnung, was dem ĂŒber die Leber gelaufen war!

Nach den letzten RegenfĂ€llen habe ich hier eine massive Schneckeninvasion, und wenige Dörfer weiter ist jetzt ein Hochwasserproblem aufgetaucht, nachdem es ab vorige Nacht um 3 Uhr dermaßen gerschĂŒttet hat, daß ich davon aufgewacht bin. Mein Bruder war ab 3 Uhr mit der Feuerwehr beim Auspumpen...

Jetzt darfs dann mit dem Regen ein bißchen aufhören!

Viele GrĂŒĂŸe

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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Vanilla » 11.07.2013, 08:29

Na ihr, was machen die GĂ€rten?

Ich habe gestern Jostabeeren geerntet aus denen habe ich Saft gemacht und heute werden sie zu Gelee. mjami. Dann kann ich schön immer Eichblattsalat ernten. Die Zucchinis wollen dieses Jahr irgendwie nicht so recht wachsen, es sind bestimmt 10 oder mehr Minizuchinis an den Pflanzen, aber die wollen einfach nicht wachsen. Genau wie die Tomatenpflanzen. Letztes Jahr ist das alles total toll gewachsen, aber dieses Jahr wĂ€chst irgendwie nur das Unkraut wirklich gut. :roll: Und ich hatte den Boden ĂŒber Winter richtig gut vorbereitet mit Pferdemist, granuliertem Rinderdung und HornspĂ€nen. Das Ă€rgert mich etwas, aber naja, die Natur macht halt was sie will.
Liebe GrĂŒsse Martina
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Ajourmuster » 13.07.2013, 21:13

Ich hab eine Frage an Martina:

Bitte wie geht HolunderblĂŒtensirup zu machen ?

Das klingt soooo lecker, die BĂŒsche habe ich in Massen hier in der Umgebung aber mir fehlt das Rezept.

Nun ist ja erstaml Ende mit BlĂŒten also bliebt wohl nur Holundersirup, wie geht der zu machen ?

Danke schon mal fĂŒrÂŽs Schlaumachen im voraus

Andrea
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon basteltiger » 13.07.2013, 22:01

Hallo Andrea,

ich bin zwar nicht Martina, aber HolunderblĂŒtensirup steht bei mir auch im KĂŒhlschrank und im Keller.
FĂŒr die Zubereitung gibt es viele verschieden Rezepte wie z.B. hier bei Chefkoch - mal mit mehr und mal mit weniger Zucker, mal mit Orange oder Zitrone .... ich denke, da muss man einfach mal seinen persönlichen Geschmack ausprobieren.

Kleiner Tipp: ich lasse die BlĂŒten immer mit etwas ZitronensĂ€ure in purem Wasser ziehen. Diesen "Grundansatz" kann man dann portionsweise je nach Geschmack sĂŒĂŸen. Weniger Zucker bedeutet natĂŒrlich auch kĂŒrzere Haltbarkeit, aber der Sirup lĂ€sst sich prima einfrieren und darum habe ich meine VorrĂ€te, die etwas lĂ€nger halten sollen, im TiefkĂŒhler.
Liebe GrĂŒĂŸe Gaby

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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Goldlisel » 14.07.2013, 06:31

Hallo,

meine erste Ernte ist auch gelagert.

Hollersirup, Holundergelee, Holunderessig, Erdbeermarmelade.
Kohlrabi gibt es jeden Tag zur Brotzeit und Lavendelsirup wird morgen gemacht.
Himbeeren werden jeden zweiten Tag geerntet.
Ach ja und Johannisbeersirup.

Meine Kirschen wurden heuer nichts und mein Kiwi ist eingegangen :-((((( .

Blaubeeren sehen recht vielversprechend aus. Ich hoffe ich bekomme ein paar Beeren, die habe ich letzten Herbst gepflanzt.

Paprika und Chili tragen recht gut. Brombeeren sind ganz voller BlĂŒte

Meine englische Rose blĂŒht wunderschön, und die Königskerzen sind gigantisch.
Nur die Riesensonnenblume kommt ĂŒber den halben Meter nicht hinaus.

So siehts momentan bei mir aus.

Ach ja: die Kaulkwappen meiner Töchter sind recht schön anzuschauen. Die kleinen Frösche werden demnÀchst wieder ausgesetzt.

Liebe GrĂŒĂŸe
Elisabeth
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon basteltiger » 14.07.2013, 18:46

Aus unserem Garten kann man inzwischen auch einiges berichten:
die Kirschenernte war prima; mein Lieblingsobst seit Kindertagen und ich habe mich so satt gegessen, dass ich zum Schluß keine mehr naschen konnte. Aber eine ordentliche Portion ist eingefroren und zu Marmelade verarbeitet. Unsere Himbeeren und die Erdbeeren werden vom Strauch weggefuttert, die Johannisbeeren werden so langsam rot.
MĂ€chtig stolz bin ich auf unsere Tomaten - die sind meine persönliche Premiere, bisher haben wir immer von Mutter und Schwiegermutter genĂŒgend abbekommen. Im Test sind gelbe Tomaten und Ochsenherzen sowie "TĂŒrkische Tomaten", die ich von unserem tĂŒrkischen Nachbarn geschenkt bekommen habe. An allen Pflanzen sind zahlreiche FrĂŒchtchen und ich hoffe, dass die Sonne sie bald reifen lĂ€sst. Die Zucchini machen sich auch ganz gut und denmĂ€chst werden wir wohl die ersten ernten können.
Meinen Salat haben sich die Schnecken schmecken lassen. DafĂŒr schmeckt der gekaufte Salat in diesem Jahr besonders gut, weil ich nach jahrelangen Aussaatversuchen endlich mal Boretsch ernten kann und wir dieses Kraut und die hĂŒbschen blauen BlĂŒten sehr gerne im Dressing mögen.
Mal sehen wie sich das restliche GemĂŒse noch entwickelt ...
Liebe GrĂŒĂŸe Gaby

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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon klengelchen » 14.07.2013, 19:03

Och jö, wenn ich von unseren Tomaten mal das gleiche berichten könnte. Im vergangenen Jahr waren es richtig prĂ€chtige, starke Pflanzen. Die meisten hatte ich selbst herangezogen aus Samen. Dieses Jahr haben wir 4 Pflanzen. Die haben wir gekauft. Das sind richtige KrĂŒppelkiefern. Sie haben zwar BlĂŒten, aber irgendwie sehen sie krank aus. Braunes, welkes Laub ... zwei MinitomĂ€tchen baumeln traurig dran rum. Irgendwie doof. Aber meine zwei Zucchinis kommen dafĂŒr prima und haben auch schon ein paar FrĂŒchte. Auf die freue ich mich richtig. Ich liebe Zucchini *yammi ;)
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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Ajourmuster » 01.08.2013, 12:49

Vanilla hat geschrieben:Na ihr, was machen die GĂ€rten?

Ich habe gestern Jostabeeren geerntet aus denen habe ich Saft gemacht und heute werden sie zu Gelee. mjami. Dann kann ich schön immer Eichblattsalat ernten. Die Zucchinis wollen dieses Jahr irgendwie nicht so recht wachsen, es sind bestimmt 10 oder mehr Minizuchinis an den Pflanzen, aber die wollen einfach nicht wachsen. Genau wie die Tomatenpflanzen. Letztes Jahr ist das alles total toll gewachsen, aber dieses Jahr wĂ€chst irgendwie nur das Unkraut wirklich gut. :roll: Und ich hatte den Boden ĂŒber Winter richtig gut vorbereitet mit Pferdemist, granuliertem Rinderdung und HornspĂ€nen. Das Ă€rgert mich etwas, aber naja, die Natur macht halt was sie will.



Hallo auch,

ich könnte mir vorstellen, daß in Deinem Garten bei der Vorbereitung des Bodens der Kalk im Januar oder Februar, durchaus auf dem Schnee ausgebracht oder etwas spĂ€ter dann aber leicht eingearbeitet, etwas zu kurz gekommen ist.

Was Dir vielleicht weiterhelfen kann ist in den Weiten des Netzes mal unter dem Begriff "Zeigerpflanzen" Dir an zu sehen, was die WildkrÀuter, die gut wachsen zu dem Boden sagen können.

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Re: Eigene Ernte - Vom Beet auf den Tisch

Beitragvon Ajourmuster » 01.08.2013, 13:01

klengelchen hat geschrieben:Och jö, wenn ich von unseren Tomaten mal das gleiche berichten könnte. Im vergangenen Jahr waren es richtig prĂ€chtige, starke Pflanzen. Die meisten hatte ich selbst herangezogen aus Samen. Dieses Jahr haben wir 4 Pflanzen. Die haben wir gekauft. Das sind richtige KrĂŒppelkiefern. Sie haben zwar BlĂŒten, aber irgendwie sehen sie krank aus. Braunes, welkes Laub ... zwei MinitomĂ€tchen baumeln traurig dran rum. Irgendwie doof. Aber meine zwei Zucchinis kommen dafĂŒr prima und haben auch schon ein paar FrĂŒchte. Auf die freue ich mich richtig. Ich liebe Zucchini *yammi ;)


TomatenfĂ€ule ist ĂŒbel. Ist ein Pilz. Tritt in manchen Jahren vermehrt auf. Dann brauchen die Tomaten ein Dach ĂŒber dem Kopf, damit die Pflanzen trocken bleiben.
Tomaten sollten am besten immer nur am Boden gewĂ€ssert werden. Befallene Pflanzenteile der MĂŒllverbrennung ĂŒberlassen. Die Pilze nicht ĂŒber Pflanzenteile in den Kompost verbringen.
Es gibt pilzresistente Sorten im Handel zu kaufen. Allerdings nur wenig FachverkÀufer, die die kennen.

Da Tomaten und Zucchini beides NachtschattengewÀchse sind bitte ein sorgfÀltiges Auge darauf haben, sonst sehen die Zucchinipflanzen unter UmstÀnden bald genauso aus.

Andrea
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